Dr. Helmuth Obermoser

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Kurzwelle

(Kassenleistung ohne Selbstbehalt)

Die Kurzwellentherapie, auch Diathermie genannt, bezeichnet eine physikalische Therapie innerhalb der Medizin, bei der im Körpergewebe Wärme durch hochfrequente elektromagnetische Felder oder hochfrequente Ströme erzeugt wird. Diese Methode findet Anwendung bei der Schmerztherapie, zur Anregung der Durchblutung.

Was ist die Kurzwellentherapie?

Bei der Diathermie werden entweder Elektroden an die Haut aufgesetzt, um hochfrequente Ströme zu erzeugen, oder die entsprechenden Hautareale werden mittels einer Antenne mit den hochfrequenten elektromagnetischen Feldern bestrahlt. Die hochfrequenten Ströme oder Felder haben bei der Kurzwellentherapie eine Gewebeeindringtiefe von mehr als 20 cm.

Die Elektrotherapie wird häufig angewendet bei Durchblutungsstörungen, bei Rheuma, Ischialgie und Arthrose. Des Weiteren dient sie auch zur Anregung des Stoffwechsels und zur Tonusherabsetzung bei Muskelverspannung. Seltener wird sie heute bei Kiefern- und Stirnhöhlenentzündungen angewendet, um eventuelle Augenschäden zu vermeiden.

Die Hochfrequenzwärmetherapie, also die Bestrahlung der entsprechenden Areale mit hochfrequenter Kurzwellenstrahlung, findet Anwendung zur Behandlung von Erkrankungen im orthopädisch-traumatologischen Bereich. Das betrifft z. B. Arthrosen, chronische Polyarthritis, rheumatische Erkrankungen oder Muskelzerrungen. Die entstehende Wärme regt hier die Durchblutung an, sodass die natürlichen Heilungskräfte des Körpers besser zum Tragen kommen. Dabei soll jedoch gesagt werden, dass die Diathermie immer als ergänzende Behandlungsmethode neben anderen Therapien indiziert ist.

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